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01.11.2010, 16:10 Uhr
Ergebnis der Mitgliederbefragung:
Röttgen soll Landesvorsitzender werden
Das Ergebnis steht fest: Norbert Röttgen wird auf dem Parteitag für das Amt des Landesvorsitzenden kandidieren. Bei der Mitgliederbefragung entfielen 54,8 Prozent der Stimmen auf Norbert Röttgen und 45,2 Prozent auf Armin Laschet. Mit der Wahlbeteiligung in Höhe von 52,8 Prozent hat die CDU Nordrhein-Westfalen die Rekordmarke aus dem Jahr 1994 geknackt.
Nachdem in den Kreisverbänden alle Stimmen ausgezählt und die Ergebnisse in Düsseldorf zusammengetragen waren, verkündete der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers das Endergebnis. Auf Norbert Röttgen entfielen 54,8 Prozent (insgesamt 45.235) der Stimmen, auf Armin Laschet entfielen 45,2 Prozent (insgesamt 37.298) der Stimmen. Damit werde Röttgen als Kandidat des Landesvorstands auf dem Parteitag antreten, so Rüttgers. Eine neue Rekordmarke wurde mit der Wahlbeteiligung von 52,8 Prozent gesetzt, das sind insgesamt 83.092 Mitglieder, die ihre Stimme abgegeben haben. Rüttgers sagte, die große Beteiligung und die 139 Veranstaltungen am heutigen „Tag der CDU“ im ganzen Land zeigten, „die CDU hat eine große und wache Basis.“

Röttgen bezeichnete die gelungene Mitgliederbefragung mit der hohen Beteiligung als großen Erfolg und „eine Demonstration der Lebendigkeit dieser Partei.“ Der „saubere und faire“ Wettbewerb mit Laschet habe die Partei belebt und werde keine Wunde hinterlassen. Die CDU wolle nun geschlossen eine starke Opposition gegen die rot-grüne Minderheitsregierung in Düsseldorf sein. Dabei sei er selbstverständlich bereit, die CDU bei der nächsten NRW-Landtagswahl als Spitzenkandidat anzuführen, so Röttgen.
Armin Laschet gratulierte Röttgen herzlich. Er sprach von zwei Siegern der Mitgliederbefragung: „Der eine ist Norbert Röttgen. Der zweite Sieger ist die CDU selbst.“ Laschet wünschte Röttgen eine glückliche Hand und forderte die 37.298 CDU-Mitglieder, die ihm ihre Stimme gegeben hatten, auf, Norbert Röttgen zu unterstützen, „damit er Rot-Grün ablöst und Ministerpräsident wird.“